Nicht nur in Europa wird aktuell eine menschenverachtende und abschottende Flüchtlingspolitik gefahren, auch Pakistan scheint sich nun diesem globalen Trend anzuschließen.
Alle „undokumentierten“ Ausländer sollen nach Plänen der Regierung das Land bis zum 1. November verlassen oder abgeschoben werden. Verschiedenen Angaben zufolge könnte dies bis zu 1,7 Millionen Geflüchtete betreffen.
Wohin diese gehen sollten oder wie sie nach Afghanistan abgeschoben werden sollten, ließen die pakistanischen Behörden bislang offen. Das Talibanregime in Afghanistan lehnt die Abschiebungen ab.
Nach Presseberichten (externer Link) plant die pakistanische Regierung in Zukunft auch die registrierten Geflüchteten und afghanische Staatsbürger:innen mit Aufenthaltsstatus abschieben zu wollen. Pläne hierfür sind allerdings noch nicht öffentlich.
In den vergangenen Monaten hatte es vermehrt Anschläge in Pakistan gegeben, für die die Regierung afghanische Gruppen verantwortlich macht.
