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Millionen leiden unter Überschwemmungen in Bangladesch

30. August 2024, 14:31 Uhr älter als 3 Monate
Millionen leiden unter Überschwemmungen in Bangladesch

Seit einer Woche leiden besonders im Osten Bangladeschs über 5,5 Millionen Menschen unter Überflutungen und Erdrutschen. Laut UNICEF sind dies die stärksten Überflutungen seit über 30 Jahren. Mindestens 52 Menschen sind bisher gestorben.

In Bangladesch machen einige Indien für diese Katastrophe mitverantwortlich. Es soll ein Staudamm im Fluss Gomti geöffnet worden sein, wodurch dieser in Bangladesch zusätzlich über die Ufer getreten sei. Indiens Regierung sowie Bangladeschs Übergangsregierung (externer Link) bestreiten dies.

Seit dem Sturz der autoritären Regierung in Bangladesch (externer Link) verschlechtern sich die Beziehungen zu Indien. Anfang des Monats floh die damalige Premierministerin Hasina vor dem Aufstand nach Indien. Bangladeschs Übergangsregierung und die Studierendenbewegung fordern ihre Auslieferung nach Bangladesch. Sie solle wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord angeklagt werden. Die Polizei tötete Hunderte Protestierende während des Aufstands.

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