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Mexiko: LGTBQ-Aktivisten ermordet nach Pride March

6. Juli 2025, 11:02 Uhr älter als 3 Monate

Schon am 29. Juni waren die mexikanischen LGBTQ-Aktivisten Jesús Laiza González und Isaí López Rodríguez nach ihrer Teilnahme an der Pride-Parade in Mexiko-Stadt ermordet worden.

Nachdem sie aus Mexiko-Stadt nach Tizayuca im Bundesstaat Hidalgo zurückkehrten, wurde mehrmals gezielt auf ihr Auto geschossen. Nur wenige Stunden davor hatte Jesús auf der Demo noch von Todesdrohungen gegen sich berichtet.

Jesús Laiza war aktiv im Vorstand der Partei der Arbeit (PT) und engagierte sich gleichzeitig auf lokaler Ebene in der neugegründeten Partei Espacio Hidalgo. Isaí López, sein Lebensgefährte, setzte sich ebenfalls für die Gleichstellung von LGBTQ Menschen ein.

Gewalt gegen LGBTQ, sowie patriarchale Gewalt im größeren Maße ist in Mexiko eine Regelmäßigkeit. Für 2024 zählt die Organisation Letra S 80 Morde an LGTBQ Menschen in Mexiko.

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