Die Gemeinschaft der Frauen Kurdistans (KJK) hat sich in einer Stellungnahme zur aktuellen Situation (externer Link) in der Region geäußert. Neben den aktuellen Angriffen auf Rojava, wird darin spezifisch auch auf die Gewalt gegenüber Frauen in Kriegen eingegangen. Ob aktuell oder in der Vergangenheit im Krieg in Kurdistan, in Armenien oder aktuell durch die Hamas, sei diese Gewalt Ausdruck einer unmenschlichen Männlichkeit.
"Dabei handelt es sich um eine Praxis des Faschismus und der IS-Mentalität. Wir verurteilen diese verachtenswerten Angriffe auf Frauen. Egal wer sie verübt, in wessen Namen und Identität, es ist ein männlich dominierter, faschistischer Angriff, der ohne Einschränkung bekämpft werden muss."
Die KJK rief alle Frauen auf sich dieser Mentalität entgegenzustellen.
Zudem kritisiert sie ausdrücklich das Schweigen von sich selbst als links und sozialistisch nennenden Kräften angesichts der türkischen Aggression als "beschämend und inakzeptabel".

