In Berlin wurden um 18:15 in der Rigaer Straße Ecke Liebig Straße Barrikaden gebaut und kurz mit Steinen und Flaschen gegen die anrückende Polizei verteidigt.
Hintergrund dieser militanten Aktion scheint der akute Ausverkauf von den Häusern Rigaer Str. 95 und Rigaer Str. 96 zu sein. Der reiht sich in eine Mietenpolitik des Berliner Senats, der sich am Profitstreben von Megakonzernen von Vonovia, Deutsche Wohnen und co beteiligt ein. Schon vor zwei Jahren gab es genau hier eine militante Verteidigung von Barrikaden.
Die letzten Wochen gab es Kiezzeitschriften und Veranstaltungen, die über die akute Gefahr für die Bewohner:innen berichteten. Noch ein weiteres Haus soll den Hinterhof für ein Neubau opfern und die alte Liebig34 sollte innnerhalb von drei Tagen geräumt sein und die Bewohner selber noch 1000€ extra zahlen.
Momentan ist wieder Ruhe eingekehrt, es bleibt abzuwarten wie die Polizei weiter vorgehen wird.

