Die japanische Regierung hat ein Verteidigungsbudget in Rekordhöhe verabschiedet. Der Militärhaushalt für das Jahr 2026 umfasst umgerechnet 49 Milliarden Euro (externer Link), mit denen vor allem Raketen- und Drohnensysteme an der Seegrenze zu China finanziert werden sollen.
Dies folgt verschärften Äußerungen der Regierung. So hatte Ministerpräsidentin Takaichi angekündigt, chinesische Angriffe auf Taiwan als „existenzbedrohende Situation“ zu werten, womit ein Kriegseintritt gerechtfertigt werden könnte.
Außerdem hatte es zuletzt Diskussionen über eigene Atomwaffen gegeben (externer Link). Zur Deeskalation im Kalten Krieg wurden die in Japan stationierten US-Atomwaffen 1972 abgezogen. 2010 wurde allerdings bekannt, dass das Land dennoch geheime Abkommen zur Stationierung von US-Atomwaffen (externer Link) geschlossen hatte.
Aus dem aktuellen Bericht des Stockholmer Friedensinstituts SIPRI geht hervor, dass Rüstungskonzerne aus Japan und Südkorea im weltweiten Vergleich prozentual am stärksten gewachsen sind (externer Link).
