Kürzlich veröffentlichten Dokumenten zufolge (externer Link) plant die US-Deportationsbehörde ICE private Firmen zu engagieren, die als "Kopfgeldjäger" Informationen über die Aufenthaltsorte von Migranten sammeln und an die Behörde weitergeben.
Die Zahlung soll in "monetären Boni" je nach "Performance" erfolgen. Entsprechend einer "anreizbasierten Preisstruktur" könnten die Auftragnehmer beispielsweise eine Prämie erhalten, wenn sie die korrekte Adresse einer Person beim ersten Versuch ermitteln oder 90 Prozent ihrer Zielpersonen innerhalb eines festgelegten Zeitraums finden.
Der Plan umfasst nicht nur die physische Überwachung, sondern auch den Einsatz digitaler Überwachungstechnologien.
ICE hat in jüngster Zeit verschiedene Lizenen für Überwachungssoftwares gekauft, um beispielsweise mit Hilfe von KI Soziale Medien nach Aufenthaltsorten zu durchsuchen. Dazu zählt zum Beispiel eine Software der Firma Zignal Labs, die auch militärisch in Gaza zum Einsatz kam.
