Der Hurrikan „Milton“ hat die Ostküste der USA erreicht und in Florida sowie Georgia teils schwere Schäden angerichtet. In einem Senior:innenheim starben mehrere Menschen, weitere Todesopfer werden befürchtet. Der Hurrikan löste mindestens 19 Tornados aus und brachte bis zu 450 Liter Regen pro Quadratmeter, Medien sprechen von einem Jahrtausendregen. Über drei Millionen Haushalte sind vom Strom abgeschnitten.
Es handelt sich um den zweiten Wirbelsturm in kurzer Zeit, erst vor zwei Wochen hatte der Hurrikan „Helene“ 240 Menschenleben im Südosten der USA gefordert. Ob die gestiegenen Meerestemperaturen für die Häufigkeit solcher Stürme verantwortlich sind, ist derzeit noch nicht eindeutig belegt. Die Wissenschaft ist sich allerdings weitgehend einig, dass die Intensität mit wärmeren Meeresoberflächen zusammenhängt.
Während sich der Wirbelsturm insgesamt langsam abschwächt, können die Rettungsarbeiten vielerorts wegen hoher Windgeschwindigkeiten noch immer nicht beginnen.

