Vor 44 Jahren, am 9. Dezember 1981, wurde der Journalist und ehemalige Black-Panther-Aktivist Mumia Abu-Jamal verhaftet, nachdem er von der Polizei niedergeschossen wurde.
Daraufhin wurde er beschuldigt, bei einem nächtlichen Schusswechsel einen Polizisten getötet zu haben. 1982 wurde er zum Tode verurteilt, dieses Urteil konnte nach einem langen politischen Kampf 2011 in lebenslange Haft umgewandelt werden.
Mumia bestreitet bis heute die Tat. Auch verschiedenste Menschenrechtsorganisationen wiesen immer wieder auf das rassistisch motivierte Verfahren hin. 2018 kamen neue entlastende Akten der Staatsanwaltschaft zum Vorschein, ein neues Verfahren wurde jedoch im März 2023 erneut verhindert. Zudem wurden zahlreiche Verfahrensfehler und manipulierte Beweise bekannt.
Der 71-Jährige ist bis heute im Gefängnis journalistisch und politisch tätig.
