Am Freitag hat eine Mehrheit der EU-Länder für das Freihandelsabkommen (externer Link) mit den Mercosur-Ländern Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay gestimmt. Damit könnte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen den Vertrag bereits am Montag unterzeichnen. Mehrere Länder, allen voran Frankreich und Polen, stimmten dagegen.
Das Abkommen sieht vor, dass Zölle beim Handel zwischen den Ländern abgebaut werden. Dadurch soll der Handel zwischen beiden Blöcken steigen.
Das Abkommen wird von Bauern und Umweltschützern heftig kritisiert. Europäische Bauern befürchten, dass sie mit Großbauern aus Mercosur nicht mithalten können, da diese zu billigeren Preisen produzieren. Deswegen darf bisher von der EU auch nur eine begrenzte Menge landwirtschaftlicher Produkte importiert werden.
Zuletzt kam es zu starken Protesten, vor allem in Frankreich und Belgien. Aber auch in Brandenburg (externer Link), wo Bauern mehrere Autobahnen blockierten.
