In Afghanistan ereignete sich am Samstagmorgen das stärkste Erdbeben seit 1998 mit einer Stärke von bis zu 6,3. Neun Mal wurde die Erde in nur wenigen Stunden erschüttert.
Ein Sprecher der Taliban, welche seit 2021 an der Macht sind, teilte mit, dass es bereits 2.500 Tote gibt und tausende Verletzte, mindestens 600 Häuser wurden zerstört. Diese Zahlen werden jedoch noch steigen, da die Lage noch sehr unübersichtlich ist.
Das Epizentrum des Erdbebens lag im Westen des Landes bei der Millionenstadt Herat. Auch im Iran waren Erschütterungen zu spüren.
Die Krankenhäuser sind überlastet und die Hoffnung auf Überlebende schwindet.
Bereits letztes Jahr im Sommer hatte es ein Erdbeben mit über Tausend Toten gegeben. Aufgrund des von Krisen gebeutelten Landes, sind viele Häuser im schlechten Zustand und daher sehr instabil. Wegen des fast nicht vorhandenen Katastrophenschutzes, suchen die Menschen meist selbst mit den bloßen Händen nach Überlebenden.

