Seit Freitagabend ist es in Mexiko, Afghanistan und Papua Neu Guinea zu Erbeben der Stärke 6 und höher gekommen.
Während bei den Beben in Mexiko und Papua Neu Guinea keine nennenswerten Schäden entstanden, werden aus Afghanistan hunderte Tote befürchtet.
Das Beben im Westen des Landes ereignete sich in der Provinz Herat, etwa 40 km entfernt von der gleichnamigen Großstadt am frühen Samstagabend. Getroffen wurden ersten Meldungen zufolge vor allem ländliche Regionen. Etwa 500 Menschen sollen getötet worden sein, andere Quellen sprechen schon jetzt von1000 Toten, es soll tausende Verletzte geben, sieben Dörfer seien komplett zerstört worden sein.
Ein genaues Bild der Lage wird sich vermutlich erst im Laufe des Sonntags ergeben, sobald Hilfstrupps alle betroffenen Dörfer erreichen können.

