Im Vorfeld des morgigen Schulstreiks gegen Wehrpflicht berichten Schüler:innen gegenüber JugendInfo von Einschüchterungs- und Unterbindungsversuchen seitens der Schulleitungen.
So wurde etwa Schüler:innen in Düsseldorf, Viersen, Saarbrücken und Heilbronn mit Disziplinarverfahren oder sogar Schulverweisen gedroht, sollten sie sich an den Streiks beteiligen. Andere Schulleitungen und Lehrkräfte kündigten an, Entschuldigungen für den Tag nicht zu akzeptieren. Auch das Verteilen von Flyern vor der Schule wurde an einigen Schulen verboten.
In Rostock wollte die Polizei eine Streikkundgebung am Freitag nur außerhalb der Schulzeit genehmigen. Die Schüler:innen kritisieren das als Einschränkung der Versammlungsfreiheit.
Daneben zeigten sich aber auch viele Lehrkräfte solidarisch, berichteten die Streikkomitees. Das Bündnis appelliert an alle Schüler:innen, sich nicht einschüchtern zu lassen und den Streik als legitimes und demokratisches Mittel des Protests wahrzunehmen.
