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Anschlagsdrohungen gegen CSD

13. Juni 2025, 13:01 Uhr älter als 3 Monate

Am vergangenen Wochenende fand der Christoper Street Day (CSD) im sachsen-anhaltinischen Wernigerode trotz einer ungeklärten Bedrohungslage mit 360 Teilnehmenden statt. Zuvor hatte ein 20-Jähriger in einer Kneipe in Bezug auf den anstehenden CSD erzählt, Waffen und „70 Schuss“ zuhause zu haben.

Bei einer Razzia wurde Munition gefunden. Wie nach dem CSD bekannt wurde, handelte es sich lediglich um Schreckschusswaffen und korrodierte Munition.

Erst Mitte Mai war der CSD in Gelsenkirchen aufgrund einer „abstrakten Bedrohung“ abgesagt worden. In Mönchengladbach wurde eine queere Demonstration aus ähnlichen Gründen in eine Kundgebung umgewandelt. Details sind nicht bekannt.

Im letzten Jahr hatte es eine Verstärkte rechte Stimmungsmache gegen die Pride-Paraden gegeben. Rund die Hälfte wurde von Gegenprotest und Störungen begleitet, bei 68 Veranstaltungen kam es zu Angriffen. Die Mobilisierung faschistischer Kräfte ist vor allem in Ostdeutschland prägend (externer Link) für rechte Jugendbewegung.

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