Am 11. September 1973 putschte Augusto Pinochet gegen die linke Regierung des Wahlbündnis Unidad Popular unter Salvador Allende.
Nachdem Unidad Popular 1969 an die Macht kam, wurden einige Reformen durchgesetzt, wie z.B. die Verstaatlichung der Kupferindustrie, wobei das Geld an die Armen verteilt wurde.
Diese Reformen passten den oberen Klassen in Chile und dem US-Imperialismus nicht.
Am Morgen des Putsches kappten US Schiffe die Telekommunikation und stellten dem Militär ihre zur Verfügung. Viele Militärs besetzten Rathäuser und zerbombten den Präsidentenpalast. Es bildete sich eine Militärjunta.
Die CIA unterstütze den Militärputsch unter anderem mit Waffen und finanzierte Medienkampagnen gegen Allende.
In den Monaten nach dem Putsch wurden tausende Menschen ermordet, gefoltert oder verschwanden. Es wurden Konzentrationslager errichtet, über eine Millionen Menschen flohen.
Es folgte eine 17 Jahre lange brutale Diktatur und der Neoliberalismus wurde eingeleitet.

