13,3 Millionen Menschen gelten in Deutschland laut einer Unterstichprobe (externer Link)des Mikrozensus im Jahr 2025 als armutsgefährdet. Dies entspricht 16,1 % der Bevölkerung in Deutschland; im Vorjahr waren es noch 15,5 %.
Ein Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze haben insbesondere Alleinlebende und Alleinerziehende. Jeweils 30,9 % und 28,7 % dieser Gruppen waren betroffen. Zudem sind laut einer Studie (externer Link) der Bertelsmannstiftung aus 2014 alleinerziehende Mütter dreimal häufiger von Bürgergeld abhängig als alleinerziehende Väter.
Als armutsgefährdet gilt jemand, der weniger als 60 % des mittleren Einkommens der Bevölkerung erhält. In Deutschland lag der Wert 2025 bei einem Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern bei 3.036 € netto – also nach Abzug der Steuern und Sozialabgaben – im Monat.
Bezieht man die Einkommenssituation auf die gesellschaftliche Teilhabe, sind 17,6 Millionen Menschen von sozialer Ausgrenzung betroffen. Das entspricht mehr als einen Fünftel.

