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Präsident zurückgetreten: Bankenkrise in Paraguay

6. November 2026, 17:00 Uhr

In Paraguay sind nach der Schließung der Ueno-Bank und den darauffolgenden Massenprotesten sowohl der Präsident Peña als auch der Chef der Zentralbank, Carvallo, zurückgetreten (externer Link). Durch die Schließung wurden die Konten von etwa der Hälfte der paraguayischen Bevölkerung eingefroren.

Der rechte Präsident Peña war genauso wie Carvallo selbst an der Unternehmensgruppe beteiligt, zu der auch Ueno gehört, und hielt bis letztes Jahr Aktien der Gruppe. Neben dem Geld von etwa der Hälfte der Bevölkerung hält die Ueno auch knapp 380 Millionen Dollar aus der staatlichen Sozialversicherung.

Geschlossen wurde die Bank nun, weil sie wohl weniger als 50% der rechtlich vorgeschriebenen Geldreserven zurückhielt. Wann die Kunden wieder an ihr Geld kommen, ist derzeit unklar. Das Parlament akzeptierte Peñas Rücktritt derweil nicht und leitete ein Amtsenthebungsverfahren ein. Damit würde Peña seine Immunität verlieren. Das Amt soll sein Parteikollege Alliana übernehmen.

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