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Charité Berlin: 20-Tage-Ultimatum für neuen Entlastungstarifvertrag gestartet

19. Oktober 2026, 09:12 Uhr

Am vergangenen Donnerstag und Freitag haben die Beschäftigten der Berliner Charité erneut für einen neuen Entlastungstarifvertrag gestreikt und im gleichen Zuge ein 20-tägiges Ultimatum an die künftige Landesregierung sowie die Charité-Chefs gestellt. Das Ultimatum läuft bis zum 5. November, danach könnte ein unbefristeter Streik folgen. Die Streikbereitschaft sei laut ver.di hoch. In den letzten Wochen haben sich 800 Beschäftigte neu in der Gewerkschaft organisiert.

Der aktuelle Warnstreik ist der dritte seit September und wurde erneut von massiven Einschränkungen des Streikrechts der Beschäftigten begleitet. Durch die Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Berlin ist ver.di verpflichtet, eine Besetzung von 85% des regulären Personals aufrechtzuerhalten.

Hintergrund ist die Kündigung des 2021 langwierig erkämpften Entlastungstarifvertrags, der unter anderem verbindliche Personalvorgaben vorschrieb. Die Kündigung erfolgte im April, noch bevor der Bundestag die umfangreichen Kürzungen im Gesundheitssystem beschloss.

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