Am 7. Oktober 2001 griffen die USA sowie weitere NATO-Länder Afghanistan an. Die USA begründeten den Angriff mit den Anschlägen vom 11. September. Ab dem 7. Oktober bombardierten die USA das Land. Schon zuvor waren verdeckte Operationen der USA begonnen worden. In den folgenden Wochen schickten sie immer mehr Truppen ins Land und begannen mit Bodenoperationen.
Auch andere Länder beteiligten sich am Angriff. Darunter Deutschland, ab Dezember 2001. Schon zuvor und ohne Bundestagsmandat (externer Link) waren Bundeswehr-Soldaten in das Land gebracht worden, teils unter amerikanischen Hoheitszeichen. Der Bundestag wurde darüber nicht informiert. Westliche Truppen verübten in der Folge verschiedene Kriegsverbrechen (externer Link), wie Folter, willkürliche Tötungen, sowie flächendeckende Bombardierungen von Dörfern.
Der Krieg kostete über 200.000 Menschen das Leben. Darunter knapp 50.000 Zivilist:innen. Die Invasion und Besatzung endeten 2021. Unmittelbar danach wurde die von den USA und westlichen Truppen abhängige Verwaltung des Landes erneut von den Taliban gestürzt.

