Die USA und Deutschland wollen in Rüstungsprojekten zukünftig näher zusammenarbeiten (externer Link). Am Mittwoch war Kriegsminister Boris Pistorius beim selbsternannten Kriegsminister Pete Hegseth in Washington zu Besuch.
Die Absichtserklärung umfasst nach Hegseth die gemeinsame Entwicklung, die Produktion und Lizenzfertigung für Rüstungsprodukte. Zudem soll auch die Wartungs- und Instandhaltungskapazität ausgebaut werden. Mit dem Vorhaben soll insbesondere die deutsche Produktion stärker in die Aufrüstung der NATO eingebunden werden.
Hegseth betonte, dass Deutschland in dem umstrittenen, von den USA bestimmten 5‑Prozent-Ziel des BIP für Rüstungsausgaben mit „gutem Beispiel voran“ gehe.
Die deutsche Industrie stellt immer weiter auf Rüstung um. So hat VW am 7. September bekanntgegeben, sein Werk in Osnabrück (externer Link) an einen israelischen Finanzinvestor zu verkaufen und die Produktion auf Luftverteidigung umzustellen. Weitere VW‑Werke könnten folgen.

