Gegen den Berliner Spitzenkandidaten der SPD, Steffen Krach, wird aktuell wegen Verdachts auf Bestechlichkeit ermittelt. Heute fanden Razzien (externer Link) in seiner Wohnung, sowie der Berliner SPD‑Landeszentrale und seinem früheren Amtssitz in Hannover statt.
Laut Tagesspiegel (externer Link), unter Berufung auf Sicherheitskreise, steht Krach im Verdacht, von einem Träger im Gesundheitswesen eine „Spende“ bekommen zu haben. Dafür sollte er sich für den Träger in einem Bieteverfahren einsetzen. Dabei sei es um ein altes Krankenhausgrundstück gegangen. Im Mai waren bereits bei dem Träger Durchsuchungen erfolgt.
In der Affäre dürfte es sich um das alte Krankenhaus Lehrte handeln. Dieses sollte geschlossen werden, und an seiner Stelle ein neues Gesundheitszentrum entstehen. Der Träger, für den sich Krach angeblich einsetzen sollte, hatte den Auftrag am Ende nicht bekommen.
Krach hat sich zur Zeit noch nicht geäußert, die SPD Berlin stellt sich hinter ihn und bestreitet die Vorwürfe.

