In Athen wurden zwei Anarchistinnen im Zusammenhang mit dem Ambelokipi-Fall zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.
Im Oktober 2024 war es in einem Appartement im Stadtteil Ambelokipi zu einer versehentlichen Explosion eines Sprengsatzes gekommen, bei der der Anarchist Kyriakos Xymitiris starb. Seine Partnerin Marianna M. wurde bei der Explosion schwer verletzt.
In der Folge wurden Marianna M. und drei weitere Anarchist:innen, darunter Nikos Romanos, (externer Link) verhaftet und mit dem Vorwurf der Bildung einer terroristischen Organisation, der Herstellung und Besitz von explosiven Materialien und Waffen angeklagt.
Nun wurden Nikos Romanos, Dimitris P. und Argyrios K. aufgrund "ernsthafter Zweifel an ihrer Involvierung" nach 17 Monaten in Haft freigesprochen. Marianna M. wurde hingegen zu 19, Dimitra Z. zu acht Jahren Haft verurteilt. In ihrem letzten Wort kritisierte Marianna den Vorwurf der terroristischen Organisation als unhaltbar und das Urteil als "vorbestimmt".
