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EU-Parlament treibt Pläne für „Return Hubs“ voran

14. März 2026, 09:05 Uhr älter als 3 Monate

Im EU-Innenausschuss haben sich diese Woche konservative und rechtsextreme Abgeordnete auf einen Gesetzesentwurf geeinigt. Dieser sieht sogenannte „Return Hubs“ vor. Gemeint sind Lager in Drittstaaten außerhalb der EU, in denen abgelehnte Geflüchtete festgehalten werden sollen, um sie von dort in ihre Herkunftsländer abzuschieben. Insbesondere Deutschland treibt diesen Vorschlag voran.

Die Niederlande haben bereits Gespräche mit Uganda angekündigt, um dort Rückkehrzentren zu errichten.
Italien hatte bereits solche Zentren in Albanien aufgebaut und dort mehrere hundert Geflüchtete inhaftiert. Allerdings erklärten italienische Gerichte das Vorgehen mehrmals für rechtswidrig. Mit der neuen Entscheidung im EU-Parlament hat Italien die Zentren wiedereröffnet.

Menschenrechtsorganisationen kritisieren, dass die Rechte von Geflüchteten in diesen Zentren außerhalb des EU-Gebiets verletzt werden. Zudem existierten keine unabhängigen Beobachtungsstellen.

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