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55 Angriffe gegen Presse in Deutschland

3. Februar 2026, 10:16 Uhr älter als 3 Monate

Am Dienstag hat die NGO Reporter ohne Grenzen ihren Bericht zur Lage der Pressefreiheit in Deutschland veröffentlicht (externer Link). Für 2025 werden darin 55 bestätigte Angriffe gegen Medienschaffende, davon 20 in Berlin, gelistet.

Die meisten Angriffe gingen weiterhin von rechten Milieus aus. Ein geringerer Teil komme von der Polizei und der linken Szene. Bei pro-palästinensischen Protesten seien vor allem Springer-Angestellte bedrängt worden.

Gleichzeitig hätten Journalist:innen weiterhin Schwierigkeiten, über Menschenrechtsverbrechen der israelischen Armee zu berichten. Einschüchterungsversuche gingen, wie im Fall der ARD-Journalistin Sophie von der Tann, teils direkt von israelischen Offiziellen aus.

Hetzkampagnen nähmen auch wegen einem wachsenden Ökosystem rechter Medien zu, wobei das Portal Nius hervorgehoben wird.

Der Report kritisiert zudem die Aussetzung humanitärer Aufnahmen durch die neue Bundesregierung, wodurch das Leben von Exil-Journalist:innen gefährdet werde.

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