Bei den Olympischen Winterspielen in Italien reisen auch Beamte von der US-Abschiebebehörde ICE an.
Nach Selbstauskunft von ICE soll die Behörde „bei der Überprüfung und Eindämmung von Risiken durch transnationale kriminelle Organisationen“ unterstützen und die US-Delegation begleiten, die am 6. Februar zur Eröffnungsfeier reisen wird, darunter Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio.
Nachdem sich heftige Kritik an dem Einsatz regte, mitunter vom Mailänder Bürgermeister Sala, der sich gegen die Anreise einer „Miliz, die tötet“ wandte, erklärte das italienische Innenministerium, der Einsatz sei "rein beratender und nachrichtendienstlicher Natur, ohne Patrouillen oder Vollstreckungsmaßnahmen". ICE werde „nicht mit operativem Personal wie bei den Migrationskontrollen auf US-Staatsgebiet“ tätig sein.
ICE-Beamte hatten in den USA zuletzt Renée Good und Alex Pretti auf offener Straße erschossen, als sie Einsätze beobachteten und dokumentierten.
