Das Rewards for Justice-Programm hat 10 Millionen Dollar auf Informationen zu den „Finanzierungsstrukturen“ hinter mehreren europäischen „Antifa Gruppen“ ausgesetzt. Hinter dem Programm stehen neben dem US-Außenministerium unter anderem FBI, CIA und NSA.
In der Veröffentlichung der Belohnung werden drei bewaffnete Organisationen aus Südeuropa, von denen eine bereits aufgelöst ist, und „Antifa Ost“ genannt. Der Name bezeichnete ursprüngliche eine Unterstützungskampagne für Lina E. und drei Mitangeklagte, denen Angriffe gegen Neonazis vorgeworfen werden. Im Mai 2023 wurden sie in Dresden trotz schwacher Indizienlage als „kriminelle Vereinigung“ verurteilt.
Ende November hatte die US-Regierung die vier vermeintlichen „Antifa-Gruppen“ als Terrororganisationen eingestuft. Wie Staatssekretär DiNanno am 12. Dezember bei einer Rede in Ungarn betonte, sollte „die Antifa“ sicherheitspolitisch auf eine Stufe mit ISIS gestellt werden, um eine effektive Bekämpfung zu ermöglichen.
