Gestern verkündete ein Bündnis von 13 Seenotrettungsorganisationen die Beendigung der Kommunikation mit der libyschen Küstenwache und gab die Gründung der (externer Link)Justice Fleet (externer Link) bekannt. (externer Link)
Sie erklären ihren Schritt als Reaktion auf den Druck der EU, mit einem Akteur zu kooperieren, der seit Jahren systematisch Menschenrechtsverletzungen begehe.
"Wir werden uns nicht zwingen lassen, unsere Einsatzpositionen an EU-finanzierte bewaffnete Milizen weiterzugeben, die auf Schutzsuchende und unsere Rettungsteams schießen“, so SOS Humanity in der gemeinsamen Erklärung.
Die Allianz der Justice Fleet entstehe gemeinsam mit dem European Center for Constitutional and Human Rights und der Organisation Refugees in Libya und bündele rechtliche, politische und öffentliche Strategien, um Schutzsuchende sowie Seenotrettungsoperationen gegen illegale Push- und Pullbacks und staatliche Repression zu verteidigen.
