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VW wegen Sklavenarbeit in Brasilien verurteilt

31. August 2025, 18:41 Uhr älter als 3 Monate

Ein brasilianisches Gericht hat Volkswagen wegen Sklavenarbeit zu Schadensersatz von rund 26 Millionen Euro verurteilt. Während der Militärdiktatur betrieb der brasilianische Ableger VW do Brasil eine Rinderfarm im Amazonasgebiet. Dort mussten von 1974 bis 1986 hunderte Leiharbeiter sieben Tage die Woche und 10 Stunden am Tag ohne Bezahlung arbeiten. Bewaffnete Aufseher hinderten sie daran, die Farm zu verlassen.

Betroffene berichten, dass Arbeiter nach Fluchtversuchen gefoltert und ermordet wurden. Auch Minderjährige sollen versklavt worden sein. Neben der Geldstrafe muss sich VW öffentlich bei den Opfern entschuldigen. Der Konzern kündigte jedoch an, in Berufung zu gehen und erklärte „sich strikt an alle geltenden Arbeitsgesetze“ gehalten zu haben.

Die Militärdiktatur lud VW damals aktiv mit Steuererleichterungen nach Brasilien ein. Volkswagen arbeitete eng mit dem Regime zusammen und beteiligte sich aktiv an der Unterdrückung der Opposition.

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