Vor den am 4. Oktober stattfindenden Wahlen werden in Brasilien und den USA Vorwürfe gegen US-Präsident Trump laut, er würde den Wahlverlauf beeinflussen. 31 demokratische Mitglieder des US-Kongresses warfen Trump am Donnerstag vor (externer Link), er habe durch Sanktionen und Strafzölle die Regierung des linken Kandidaten Lula da Silva geschwächt. Davon würde der rechtsextreme Kandidat Flávio Bolsonaro profitieren, Sohn des wegen des geplanten Putsches in Haft sitzenden Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro.
In einem brasilianischen Wahlwerbespot (externer Link) von Präsident Lula wurde am selben Tag der Vorwurf gegen die USA laut, Brasilien mithilfe von Bolsonaro „kolonisieren“ zu wollen. Jair Bolsonaro war vor dem Putschversuch seiner Anhänger gegen Lula zeitweise in die USA geflohen.
Lula und Bolsonaro liegen derzeit in Wahlprognosen gleichauf (externer Link). 2026 haben die USA bereits das Wahlergebnis in Kolumbien und Honduras beeinflusst (externer Link), wo jeweils die rechten Kandidaten gewannen.

