Am 25. April 1945 befreiten italienische Partisanen der Resistenza die Großstädte Mailand und Genua im Norden Italiens von der nationalsozialistischen Wehrmacht. Das Nationale Befreiungskomitee Norditaliens (CLN) hatte im Vorfeld zum bewaffneten Widerstand aufgerufen. Arbeiter:innen organisierten einen Generalstreik.
In Genua mussten die Nazis trotz ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit kapitulieren. 5000 Partisan:innen kämpften gegen 10.000 Soldaten der Wehrmacht. Die Partisan:innen waren ein Zusammenschluss aus verschiedenen Widerstandsgruppen. Sie versteckten sich hauptsächlich in den Bergen und schwächten den Feind mit Aufständen und Sabotage, indem sie beispielsweise Kommunikations- und Transportwege beschädigten.
Der 25. April ging als "Tag der Befreiung" als nationaler Feiertag in die Geschichte ein. Man feiert die Befreiung von der faschistischen Diktatur Mussolinis und der deutschen Besatzung.
