In Italien haben sich gestern landesweit mehrere Hunderttausend Menschen an einem eintägigen Generalstreik gegen den Genozid in Gaza beteiligt. Aufgerufen hatte die Basisgewerkschaft USB und forderte den Abbruch der Beziehungen zwischen Italien und Israel.
Vom Streik betroffen waren insbesondere Bereiche des öffentlichen Nahverkehrs und Dienstes sowie Schulen, Häfen und das Gesundheitswesen. Die Streiks, Demonstrationen und Blockaden fanden zudem in Solidarität mit der Global Sumud Flotilla statt. Insgesamt sollen in 81 Städten Demonstrationen stattgefunden haben.
Die USB sprach bereits am frühen Nachmittag von einem „beispiellosen Tag des Kampfes“ und berichtete von "Millionen von Arbeitern" die im ganzen Land streikten.
In Rom gingen alleine rund 100.000 Menschen auf die Straße. In Mailand und Bologna kam es zu größeren Auseinandersetzungen zwischen Protestierenden und der Polizei. Zudem hielten 1200 Priester aus rund 30 Ländern in Rom einen Protestmarsch ab.
