Heute sind über 10.000 Menschen in Oldenburg auf die Straße gegangen, um "Gerechtigkeit für Lorenz" zu fordern. Nach einer Kundgebung mit Reden der Familie, von Freunden und weiteren Initiativen für die Aufklärung von rassistischen Polizeimorden setzte sich die Demonstration in Gang.
Während des Demonstrationszuges um die Innenstadt schlossen sich viele Passant:innen an.
Der 21-jährige Lorenz, ein schwarzer Jugendlicher, wurde am Ostersonntag von der Polizei erschossen. Nachdem sich die Polizei in vielen Lügen verstrickt hatte, wurde klar, dass Lorenz mit vier Schüssen von hinten, einem in den Kopf, ermordet wurde. Der Fall löste einen bundesweiten Aufschrei gegen rassistische Polizeigewalt aus.
Zeitgleich fanden in einem halben Dutzend Städten Demonstrationen und Kundgebungen in Gedenken an Lorenz statt.
Zum Ende der Demonstration riefen die Organisator:innen zu einem langen Atem im Kampf um Gerechtigkeit für Lorenz auf.
