Die Bundeswehr will mit Sprengsätzen versehene Angriffsdrohnen (externer Link), die mit Künstlicher Intelligenz arbeiten könnten, anschaffen. Laut dem Kriegsministerium sollen in den nächsten Tagen entsprechende Verträge unterzeichnet werden.
Die Bundeswehr verfügt bisher nicht über halbautonome Drohnen oder „herumlungernde Munition“, wie sie in
Expertenkreisen genannt werden.
Bis jetzt wurden noch keine Hersteller bekannt gegeben, unter den Herstellern, die diese halbautonomen Waffen produzieren, befindet sich jedoch das deutsche Unternehmen Helsing. Dieses hat bisher für die Ukraine die Drohne HX-2 entwickelt. Diese Drohne nutzt KI, um ein von Soldaten bestätigtes Ziel anzusteuern.
Erst kürzlich hatte Helsing für einen „Drohnenwall“ an der Nato-Ostflanke plädiert und erklärt, dass dieser „innerhalb eines Jahres errichtet“ werden könnte.
Die Bundeswehr kündigte weiter an, dass künftig die Bedienung von Drohnen ein Teil der „Jedermannsausbildung“ werden sollte.
