Die Bundeswehr erwägt, Recherchen des Investigativmediums Correctiv zufolge sogenannte Kamikazedrohnen im Wert von 700 Millionen Euro vom israelischen Hersteller Elbit zu kaufen. Grund dafür ist wohl auch, dass die Beschaffung von Drohnen deutscher Hersteller wie Helsing und Stark, aber auch Rheinmetall, der Bundeswehr zu lange dauert.
Wieviele Drohnen daher von Elbit gekauft werden sollen ist derzeit unklar. Allerdings könnte es sich um mehrere Tausend Exemplare handeln. Schon 2023 hatte es laut Elbit einen Verkauf von "mehreren Hundert" Drohnen an ein europäisches Land für insgesamt 95 Millionen Dollar gegeben.
Elbit ist mit seinen Drohnen auch am Genozid in Gaza beteiligt. Das Unternehmen war daher auch hierzulande immer wieder Ziel von Protestaktionen. In Großbritannien waren einzelne Standorte von Elbit nach wiederholten Sabotageaktionen durch die Gruppe "Palestine Action" geschlossen worden.
