Der kommende US-Präsident Trump hat keinen Monat vor seinem Amtsantritt gefordert, der Panama-Kanal solle wieder unter US-amerikanische Kontrolle gestellt werden. Panamas Präsident José Raúl Mulino erklärte (externer Link), der Kanal bleibe auch künftig unter Kontrolle Panamas und international frei geöffnet. Landesweit (externer Link) kam es zu Protesten (externer Link) gegen die Forderung. Trump begründet seinen Vorstoß mit angeblich überhöhten Gebühren (externer Link) für US-Schiffe und dem Einfluss Chinas in der Region.
Der 1914 eröffnete Panamakanal verbindet den Atlantik mit dem Pazifik und ist eine der wichtigsten Wasserstraßen (externer Link) der Welt. Der Kanal ist von zentraler Bedeutung für den globalen Handel, da er jährlich bis ca. 14.000 Schiffe durchleitet. Durch die Dürre 2023 musste der Verkehr stark reduziert werden. Bis 1999 stand er unter US-Kontrolle.
China ist einer der größten Handelspartner Panamas und investiert massiv in die Infrastruktur rund um den Kanal, chinesische Konzerne pachten wichtige Häfen entlang des Kanals.
