Nach ersten zögerlichen Schritten hat Telegram offiziell die Datenschutzerklärung geändert. Der Messenger-Dienst möchte Behörden auf Anfrage Zugang zu Telefon-Nummern und IP-Adressen gewähren (externer Link). Medienberichten zufolge sollen außerdem Chats mit illegalen Inhalten weniger gut zu finden sein, Details zur Umsetzung sind nicht bekannt.
Telegram hatte im Gegensatz zu anderen Diensten den Fokus nie auf Verschlüsselung gelegt. Die Zusammenarbeit mit Behörden wurde aber, bis zur Festnahme des Telegram-Chefs Durow, offiziell immer abgelehnt.
Zeitgleich erhob (externer Link) die ukrainische Regierung diese Woche den nicht näher begründeten Vorwurf, Telegram würde dem russischen Geheimdienst zuarbeiten. Die Nutzung ist deshalb für Behörden, Militär und Unternehmen der kritischen Infrastruktur untersagt.
Unsere Nachrichten werdet ihr natürlich weiterhin auch auf Telegram lesen können. Wir freuen uns aber anzukündigen, dass es uns bald neben __Instagram__ (externer Link) auf weiteren Plattformen geben wird.

