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4 Jahre Invasion in Girê Spi und Serê Kaniyê

9. Oktober 2023, 12:02 Uhr älter als 3 Monate
4 Jahre Invasion in Girê Spi und Serê Kaniyê

Nachdem die USA ihr grünes Licht gegeben hatten, begann die Türkei zwischen den Städten Gire Spî und Serê Kaniyê zunächst mit Bombardements eine großangelegte Bodenoffensive gegen die Selbstverwaltung in Rojava. Nach einer Woche der Gefechte besetzten türkischen Truppen und islamistische Banden über 5000 km² und über 600 Siedlungen. Bei den Kämpfen wurden über 500 Zivilist:innen durch die türkische Armee ermordet, über 500 Kämpfer:innen der SDF fielen im Widerstand. Bis heute sind die Gebiete besetzt und unter der Kontrolle von islamistischen Banden. Über 300.000 Menschen flohen vor den Gefechten.

Anlässlich des Jahrestages veröffentlichen wir ein Interview mit Muhammed Hamid, der 2019 als 11-Jähriger in Serê Kaniyê von der türkischen Armee mit weißem Phosphor schwer verletzt wurde. Ein Kriegsverbrechen, das bis heute nicht geahndet ist.

Sein Bild ging 2019 um die Welt, heute schweigt die Weltgemeinschaft trotz erneuter Kriegsverbrechen der Türkei in Rojava.

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