Vor einer Stunde zog gelber Rauch um den Kölner Dom, ca. 50 Jugendliche in weißen Schutzanzügen beteiligten sich an einer Protestaktion, um auf die Chemiewaffenangriffe, unter Deutscher Beteiligung, in Kurdistan aufmerksam zu machen.
Der Krieg gegen die Bevölkerung und Freiheitsbewegung Kurdistans wird seit jeher mit schmutzigen und international geächtete Chemiewaffen geführt.
Am 16. März 1988 wurden mindestens 5.000 Kurd:innen im südkurdischem Helebce (Halabdscha) duch Giftgas von der irakischen Luftwaffe ermordet.
Auch in der aktuell anhaltenden Offensive der türkischen Armee kommt es seit 2021 zu zahlreichen Einsätzen von Chemiewaffen. Offizielle internationale Untersuchungen bleiben aus, denn diese würden zeigen, dass die Chemiewaffen auch aus deutschen Unternehmen stammen.
Die Aktion wurde im Rahmen der "Reise für die Freiheit", eine fünftägige Demonstration für die Freiheit von Abdullah Öcalan, durchgeführt.

