Beschäftigte des kalifornischen SoFi-Stadiums haben mit Streiks während der Spiele im Juni gedroht (externer Link), sollten bei der WM ICE-Beamte in Los Angeles eingesetzt werden.
ICE-Direktor Lyons hatte im Februar erklärt, dass seine Abschiebebehörde bei der WM eine Schlüsselrolle spielen werde. Die Arbeiter:innen fürchten Razzien (externer Link) im Schatten der Spiele: „Wir wollen nicht in Angst zur Arbeit kommen oder Angst haben, auf dem Heimweg festgenommen zu werden”.
Die Gewerkschaft Unite Here Local 11, die mehr als 30.000 Beschäftigte in Hotels, Flughäfen und Sportarenen vertritt, legte bereits formelle Beschwerde gegen die FIFA bei der US-Bundesbehörde National Labor Relations Board ein.
Zudem wenden sich die Beschäftigten gegen das Akkreditierungsverfahren der FIFA, das von den Beschäftigten verlangt, vor dem Turnier persönliche Daten einzureichen. Sie verlangen von der FIFA, „unsere Informationen nicht an ICE-Behörden, ausländische Staaten oder Geheimdienste weiterzugeben“.
