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Verwehrung von Räumen in Berliner Unis für antifaschistische Aktionstreffen

14. November 2025, 15:02 Uhr älter als 3 Monate

An den Berliner Universitäten sollte gestern eine Aktionskonferenz zum Protest gegen die Neugründung der AfD-Jugend in Gießen stattfinden. Kurzfristig wurden aber von der Freien Universität und der Humboldt-Universität die Raumzusagen entzogen. (externer Link) Sie verwiesen dabei auf das "Neutralitätsgebot".

Nach Aussagen der Veranstaltenden wurden die Einschränkungen nach Druck von der AfD durchgesetzt. An der technischen Universität erwirkte die AfD ein Auflagenpapier, das die Tätigung von parteipolitischen Äußerungen untersagt.
In Leipzig wurde zudem eine Person von einem Professor physisch angegangen und aus dem Hörsaal gezerrt, (externer Link) als sie in einer Vorlesung für den Protest gegen die AfD warb.

Die Studierenden sehen darin den "Grundstein für politische Zensur an unseren Unis und der gesamten Gesellschaft". In den vergangenen Jahren hatte es bereits zahlreiche Repressionen im Kontext von Palästina-Solidarität an den Berliner Universitäten gegeben.

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