Nach den heftigen Waldbränden im August mit mindestens 25 Todesopfern wird Griechenland aktuell von massiven Überschwemmungen heimgesucht.
In der Region Thessalien stehen nach tagelangen Regenfällen 72.000 Hektar Land unter Wasser. Es hat sich innerhalb von Tagen ein See von der Fläche des Bundeslands Hamburg gebildet, weitere Landstriche sind von den Unwettern verwüstet worden. Auch am Tag nach den Regenfällen sind Ortschaften komplett von der Außenwelt abgeschnitten. In besonders stark betroffenen Regionen hatte es über 700 Liter Niederschlag in 24 Stunden gegeben.
Nach offiziellen Angaben sind bislang sieben Tote zu vermelden, diese Zahl wird aber aufgrund der unübersichtlichen Lage höchstwahrscheinlich weiter steigen, etwa 700.000 Menschen sind direkt betroffen.
Die kommunistische Gewerkschaft PAME rief die Bevölkerung angesichts der unzureichenden staatlichen Maßnahmen zur Selbsthilfe auf.

