In Portugal sind in dieser Woche etwa ein Dutzend Menschen bei Unwettern ums Leben gekommen. Gerade der Norden des Landes und die Region rund um die Großstadt Porto sind von schweren Überflutungen betroffen.
Nach den Tiefdruckgebieten Kristin und Leonardo soll heute zudem das Sturmtief Marta in Portugal auf Land treffen. Dieses soll erneut heftige Regenfälle mit sich bringen. An der Küste werden bis zu 13 Meter hohe Wellen erwartet.
In der besonders stark von den Fluten betroffenen Stadt Alcácer do Sal wurde die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen diesen Sonntag verschoben. Dort ist das Stadtzentrum weiter unter Wasser, mehrere Ortsteile sind von der Außenwelt abgeschnitten. Der Notstand wurde bis zum 15. Februar verlängert.
Auch in Spanien kam es zu schweren Regenfällen. Dort wurde der Grazalema aufgrund von Befürchtungen über instabilen Boden komplett evakuiert. Insgesamt mussten über 10.000 Menschen ihre Häuser verlassen.
