Heute vor 88 Jahren brach die spanische Revolution aus. Zwei Tage nach dem der faschistische General Franco gegen die gewählte linke Regierung putschte, erhoben sich am 19. Juli 1936 die Völker Spaniens und griffen zu den Waffen, um die Republik zu verteidigen.
Spanien stellte für viele damals sowohl die Hoffnung, den Faschismus zu schlagen, als auch eine neue, freie Gesellschaft aufzubauen dar.
Diese Hoffnung brachte fast 60.000 Internationalist:innen dazu, alles hinter sich zu lassen und sich in die internationalen Brigaden einzureihen.
In den antifaschistischen Gebieten und vor allem in Katalonien bildete sich eine Selbstverwaltung, die von anarchistischen wie kommunistischen Ideen getrieben wurde.
Trotz des gemeinsamen Kampfes gegen den Faschismus und gemeinsamer Werte kam es zwischen den verschiedenen revolutionären Bewegungen zu Reibungen, die schließlich 1939 gemeinsam mit einem Embargo gegen die widerständigen Gebiete dazu führte, dass Franco gewann.

