Auf einem Gipfel in Niamey haben die Staatschefs von Burkina Faso, Mali und dem Niger am vergangenen Samstag die Gründung der Konföderation Allianz der Sahelstaaten beschlossen.
Die Allianz soll sich künftig enger in außen- und sicherheitspolitischen Fragen abstimmen. Zudem soll eine Freihandelszone sowie eine gemeinsame Investitionsbank gegründet werden.
Mit dem Schritt kapseln sich die Länder weiter von der ECOWAS, einem westafrikanischen Staatenbund, ab. Bereits im Januar hatten die Länder ihren Austritt bekannt gegeben.
Nach dem Putsch im Niger vor fast einem Jahr hatte es in Westafrika beinahe einen Krieg der ECOWAS gegen die neue Regierung und Mali und Burkina Faso gegeben.
In den letzten Monaten hatte der Niger die verbliebenen westlichen Militärbasen geschlossen. Auch Deutschland, das noch versucht hatte, im Land zu bleiben, wird bis Ende August das gesamte Personal abziehen.
