Drei inhaftierte Aktivist:innen der Gruppe „Palestine Action“ befinden sich seit zwischen 60 bis 68 Tagen im Hungerstreik und schweben mittlerweile in Lebensgefahr. Zusammen mit fünf weiteren Gefangenen waren sie gegen die Einstufung der Gruppe als „Terrororganisation“ in den Hungerstreik getreten. Diese hatten die Protestaktion aus medizinischen Gründen bereits vorzeitig beendet.
Die Aktivist:innen waren aufgrund einer Aktion gegen den israelischen Waffenkonzern Elbit verhaftet worden. Sie werden derzeit unter „Terrorismus-Bedingungen“ in Hochsicherheitsgefängnissen festgehalten, obwohl sie noch nicht verurteilt wurden.
In britischen Medien gibt es zur Situation der Hungerstreikenden bisher wenig Aufmerksamkeit. Unterstützer:innen werfen der britischen Regierung vor, den Tod der Aktivist:innen billigend in Kauf zu nehmen, um ein Exempel zu statuieren. So solle militanter Protest gegen den Genozid in Gaza generell als Terrorismus gebrandmarkt werden.
