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NATO organisiert heimliche Treffen mit Regisseuren

5. Mai 2026, 10:02 Uhr älter als 3 Monate

Nach Recherchen des Guardian (externer Link), versucht die NATO aktuell, Künstler:innen und Filmschaffende dazu zu bewegen, Propaganda für das Militärbündnis zu machen. In den letzten Monaten hätten mehrere Treffen hinter verschlossenen Türen stattgefunden, in denen NATO-Funktionäre über die „sich entwickelnde Sicherheitssituation in Europa und darüber hinaus“ geredet hätten.

Während einige Filmschaffende erklärten, das Gefühl zu haben, man wolle sie in Propaganda hineinziehen, erklärte die britische Schriftstellergewerkschaft WGGB, die Treffen hätten bereits zu drei „Projekten“ beigetragen.

NATO-Thinktanks (externer Link) fordern seit längerem eine engere Zusammenarbeit mit Künstler:innen. Damit solle „die Geschichte“, weshalb die massive Aufrüstung notwendig sei, besser erzählt werden. Die Propaganda sei notwendig, da Kürzungen im sozialen Sektor oder bei öffentlichen Dienstleistungen, um Kriegsvorbereitungen zu finanzieren, zu Unzufriedenheit und Abkehr von der Politik führen könnten.

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