Am Montagnachmittag wurden eine tote Frau und ein schwer verletzter Mann in einem Bach im schweizerischen Escholzmatt gefunden (externer Link). Der verletzte 35-Jährige wurde per Helikopter in ein Krankenhaus gebracht. Er steht im Verdacht, die zwei Jahre ältere Frau getötet zu haben.
In Köln-Rodenkirchen ist eine 77-jährige Frau von ihrem Ehemann getötet (externer Link) worden. Der 85-Jährige soll sie mit mehreren Messerstichen tödlich verletzt haben. Der Mann habe daraufhin seinen Sohn verständigt, der die Polizei informierte. Am Sonntag wurde der mutmaßliche Täter verhaftet. Damit zählt JugendInfo 55 mutmaßliche Femizide im Jahr 2026 in Deutschland.
Als Femizid wird die Tötung von Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts bezeichnet. Sie werden von Männern verübt, die damit meist patriarchale Besitzansprüche und Kontrollbedürfnisse über Frauen durchsetzen wollen. Femizide werden größtenteils von (früheren) romantischen bzw. sexuellen Partnern oder Familienmitgliedern verübt.
