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Israelische Armee: Im Libanon eingesetzter Phosphor von BAYER-Konzern

23. Juni 2026, 15:02 Uhr älter als 3 Monate

Der durch Israel eingesetzte Phosphor im Libanon stammt womöglich vom deutschen BAYER-Konzern (externer Link). Das berichten Medico international und die Coalition gegen Bayer-Gefahren (CBG).

Schon seit Jahren gibt es Berichte über den Einsatz von weißem Phosphor und Glyphosat in Gaza (externer Link). Auch im Libanon sollen diese Stoffe eingesetzt (externer Link) werden. Das libanesische Landwirtschaftsministerium teilte mit, dass in manchen Regionen die Konzentration von Glyphosat die normalen Werte um das 20 bis 30-Fache überschreite.

Dem nun veröffentlichten Bericht (externer Link) zufolge sind seit dem 8. Oktober 2023 mehr als 397 Phosphorgeschosse auf Gemeinden im Libanon abgefeuert worden. Es gebe starke Belege dafür, dass der Phosphor “aus BAYERs Glyphosat-Produktion am US-amerikanischen Standort Soda Springs stammt“, so die CBG.

Der Einsatz von Phosphor und Glyphosat ist Teil der israelischen Vertreibungsstrategie, die ganze Regionen zerstören und die Rückkehr Vertriebener verhindern soll.

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