Die Lage in Westafrika spitzt sich immer weiter zu, je näher das Ultimatum der verbliebenen ECOWAS Staaten sich dem Ende neigt. Der Senegal kündigte als erstes Land offen an, seine Truppen für eine Militärintervention zur Verfügung zu stellen. Nigeria stellte für Teile der nigrischen Hauptstadt Niamey den Strom ab. Die Sanktionen, die durch die ECOWAS verhängt wurden, zeigen wohl bereits ihre ersten Effekte. Berichten zufolge soll der Preis für Reis um 27 % gestiegen sein. Dies dürfte allerdings vor allem der Zivilbevölkerung schaden.
Am Donnerstag sollte zudem einer Delegation der ECOWAS Staaten zu Verhandlungen in den Niger kommen, Ergebnisse stehen zur Stunde noch aus, viel zu erwarten war allerdings aufgrund der verhärteten Fronten nicht. Derweil gibt es auch Berichte, dass der Chef der Putschregierung im Niger nach Mali gereist ist, um eine mögliche Zusammenarbeit im Falle einer Eskalation zu besprechen, in Mali sind auch Wagner Truppen stationiert.
