Nachdem schon vor einigen Tagen Hendrik Wüst, Kanzler Kandidat der CDU in NRW, seine Kandidatur zugunsten von Friedrich Merz zurückzog, konnte sich Merz jetzt auch gegen den bayrischen Ministerpräsidenten Marcus Söder durchsetzten.
In einer gemeinsamen Pressekonferenz verkündeten die Unionspitzen (externer Link) gemeinsam hinter der Kandidatur von Merz zu stehen und betonten eine gute Zusammenarbeit.
Damit ist mit Friedrich Merz in der Führung der CDU/CSU, auch der CDU interne Rechtsruck weiter gefestigt. Merz hatte in den letzten Wochen sich immer weiter in seiner Rhetorik und seinen Positionen der AfD angebiedert. Sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene Ring die Union immer damit die Ampel in ihren menschenfeindlichen Forderungen noch zu übertreffen. Merz wurde dabei nicht trotz seiner rechten Positionen gewählt, sondern gerade wegen dieser. Diese kommen auch als keine Überraschung, stimme Merz doch schon 1997 (externer Link) gegen die Strafbarkeit von Vergewaltigung in der Ehe.

